Sie sind hier: Didgeridoo

Projekt Didgeridoo

Eine Reise nach Australien mit der Projektgruppe 2 der Leopold-Feigenbutz-Realschule

Die Projektgruppe 2 startete am Mittwoch, den 22.Juli unter der Leitung von Herrn Böhringer und mit Hilfe von Jo Maier, einem Schüler, der gerade seine Abschlussprüfung hinter sich hatte und sich bereit erklärte, in seiner Freizeit dieses Projekt zu unterstützen.

Vielen Dank an dieser Stelle für sein Engagement!

Donnerstag
Zunächst bauten wir aus „neuen“ Abwasserrohren das Didgeridoo zusammen.
Danach grundierten wir vor dem Musiksaal im Freien die Instrument, mit etwas Farbverlust auch an anderen Stellen. Beinahe mehr Arbeit wurde für die Vorbereitung investiert
-Abdecken des Bodens und der Tische mit Planen und Zeitungspapier.
Danach blieb noch etwas Zeit übrig für den Beginn der Gruppenarbeiten, die sich mit der Geschichte der Aborigines, ihrer Sprache, ihrer Religion aber auch mit der Geschichte Australiens und der systematischen Ausrottung der Ureinwohner in den Jahren nach der Entdeckung befassten.
Am Donnerst konnten wir die „Didgeridoos“ bemalen, wobei wir die
Doc-Painting- Technik gebrauchten.

Freitag
Am Freitag Morgen Bekamen wir die erste Lehrstunden. Jo wollte mal hören was wir von selbst schon konnten. Den Abschluss der Gruppenarbeiten am Freitag bildete die Präsentation der einzelnen Projektthemen.

Montag
Am Montag endlich brachte Jo uns das richtige Spielen auf dem Didgeridoo bei.
Dazu spielte er selbst. Jede bzw. jeder musste nun zeigen, was er konnte und vorspielen,
dazu  bekamen wir Tipps, was wir noch verbessern konnten. 

Dienstag
Am Dienstag wurde weiter geübt. Jo versuchte der Gruppe die Zirkularatmung beizubringen, die es uns ermöglicht, ununterbrochen das Instrument zu spielen.
Bei dieser Technik speichert der Spieler einen Luftvorrat im Mundraum durch Kiefer- und Zungenbewegung in den aufgeblähten Wangen und trennt diesen daraufhin mit einer Zungenaufwölbung vom Nasen-Rachen-Raum.

Nun kann er durch die Nase neue Luft in die Lunge einatmen, während die gespeicherte Luft zur Aufrechterhaltung des Luftstroms durch die Muskulatur von Kiefer, Wangen und Zunge herausgedrückt wird. Sobald der Einatmungsvorgang abgeschlossen ist, kann wieder ganz normal ausgeatmet werden, ohne neu anzublasen, und der Vorgang wiederholt sich.
Leider kann man diese Technik nicht in kurzer Zeit lernen, das heißt, daheim muss noch fleißig geübt werden.

Als Höhepunkt des Projektes wurde wir nun akustisch aufgenommen.
Christian Zill aus der neunten Klasse hatte dazu sein Laptop mit einem entsprechenden Audioprogramm mitgebracht. Vielen Dank auch an Christian für die professionelle Unterstützung. Die Klänge wurden gesampelt und mit Rhythmen unterlegt.
Das Endergebnis fanden wir beeindruckend und wir würden ein ähnliches Projekt gerne vielleicht mit anderen Instrumenten wiederholen.

Vielen Dank an alle Beteiligten und an die Schulleitung für das teilweise Sponsoring der Materialkosten.

Ein Bericht von Simon Pflüger 8a
(verantwortlich: M. Böhringer)