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Treffen für Mütter

„Neue Integrationsstudie - Ran an die Mütter -
Türken sind schlechter integriert als alle anderen. Statt auf eine angebliche Verweigerungshaltung zu schimpfen, sollte endlich mit den Müttern gesprochen werden“ so der Einstieg der neuen Integrationsstudie laut der Süddeutschen Zeitung.

Statt zu schimpfen sollte endlich gesprochen werden, dieser Meinung ist auch die Leopold-Feigenbutz-Realschule.
In einem Projekt wollen wir Kinder mit Migrationshintergrund unter Einbeziehung ihrer Mütter fördern. Grundvoraussetzung für die Förderung und Integration ist die Bildung. Vor allem Eltern müssen mit Bildungsangeboten erreicht werden. Die wichtigste Voraussetzung für eine Integration in Schule und Gesellschaft ist die Beherrschung der deutschen Sprache. Leider beherrscht der größte Teil der Kinder dritter und vierter Generation der Einwanderer die deutsche Sprache nicht. Ein wichtiger Grund hierfür ist, dass Jahr für Jahr über 60 000 junge türkische Männer ihre Frauen aus der Türkei heiraten.
Deshalb müssen Sprachkurse an unseren Schulen angeboten werden, in denen die türkischen Mütter einbezogen werden. An der Pragschule in Stuttgart und an der Schiller-Schule in Esslingen finden solche Kurse bereits statt.
Wir wollen es nicht nur bei den Sprachkursen belassen! Zweimal im Monat soll an der LFR ein Treffen stattfinden. Bei den Treffen werden die Mütter durch die Lehrer Einblicke in unser Schulleben gewinnen. Auf diese Weise sollen Informationsdefizite seitens der türkischen Eltern über das deutsche Bildungswesen aufgearbeitet werden.
Um Vorurteilen und Feindschaften entgegenzuwirken ist ein fortlaufender Dialog zwischen Türken und Deutschen notwendig. Deutsch-türkische Aktivitäten sollen diesen Dialog fördern.
Gemeinsames Kochen, Ausflüge (Kirchen -und Moscheenbesichtigung) oder ein „Müttercafe-Treffen“ (türkische Mütter haben hier die Möglichkeit sich mit deutschen Müttern über Kind und Schule zu unterhalten) sind Teil dieses Projekts.