< 1 Jahr im Ausland: Natalie in den USA
19.01.2017 08:15 Alter: 129 Tag(e)
Von: David Swoboda

1 Jahr im Ausland: David in der Dom. Republik


Liebe Leser,
mein Name ist David Swoboda, ich bin 17 Jahre alt und habe im Juni 2016 meine mittlere Reife an der LFR erlangt. Nicht wie andere Schüler in meinem Alter habe ich direkt eine Ausbildung angefangen oder bin auf eine weiterführende Schule gegangen. Ich habe einen Zwischenweg gewählt und bin gerade mit AFS in der Dominikanischen Republik. AFS ist eine Organisation, die seit über 60 Jahren Schüleraustausche in der ganzen Welt organisiert. Allein im Schuljahr 2015/16 sind mehr als 990 Schüler mit AFS ins Ausland gegangen.
Doch warum einen Schüleraustausch machen?
Ein Schüleraustausch ist nicht, wie selbst ich anfangs dachte, nur um ein anderes Land zu sehen, um ein bisschen Spaß zu haben und am Ende sein Leben wie vorher weiterzuführen. In einem Schüleraustausch wird das eigene Weltbild nicht nur erweitert, es wird komplett auf den Kopf gestellt und strukturiert. Man bemerkt ungeahnte persönliche Veränderungen und kann beobachten, wie Menschen, die von der ganzen Welt kommen, gleich sind, und man mit seinen eigenen komischsten Problemen/Angewohnheiten nicht komplett allein ist. Ein Schüleraustausch ist eine Chance, Freunden aus der ganzen Welt zu finden. Es ist mit die einzige Chance, mit Leuten aus aller Welt am Strand zu sitzen und über Gott und die Welt zu reden. Ein Beispiel:
In meiner Paralellklasse ist ein Engländer, meine beste Freundin ist eine Italinerin, mein bester Freund ein Australier, eine Thailänderin und ich spielen Gitarre und Bass zusammen.
Es ist im Allgemeinen zu beobachten, wie freundlich alle mit einander umgehen. Das mag sich für Aussenstehende komisch anhören, aber wir sind wie eine Familie. Jeder kümmert sich um jeden und außer natürlich ein paar Ausnahmen, erfährt jeder dadurch eine unglaublich bereicherndes Jahr.
Jedoch ist es nicht nur toll und so spaßig, wie es sich eventuell anhören mag. Es ist die meiste Zeit ziemlich hart, weil man einfach in eine andere Kultur geworfen wird und alles, was man kannte, an Bedeutung verliert und man in kürzester Zeit die größten Veränderungen akzeptieren muss. Wenn man einen Schüleraustausch in einem Land mit einer anderen Sprache als die Muttersprache oder Englisch macht (es sei denn natürlich man spricht auch kein Englisch), dann muss man zu den "normalen" Veränderungen natürlich noch die neue Sprache lernen. In manchen Fällen muss man die Ernährung ebenfalls umstellen. Niemand, außer andere Austauschschüler, versteht einen, und man distanziert sich von alten Freunden, weil man plötzlich bemerkt, wie unterschiedlich man doch eingentlich ist. Jedoch sind es genau diese rapiden Umstellungen und Veränderungen an denen man dann am Ende schließlich wächst und stärker, bereichert, reifer zurückkommt.

Und das beste an einem Schüleraustausch ist, das ihn jeder machen kann. Jeder der genug offen und mutig genug ist alles Gekannte zu bei Seite zu legen und ein neuer Mensch zu werden.

Bei interesse: https://www.afs.de/


Bei Fragen können Sie sich an: "davidswoboda "at" gmx.de" wenden

Für Bilder: Instagram "@der_nete"

Mit freundlichen Grüßen
David Swoboda


 
 

Kontakt

Leopold-Feigenbutz-Realschule (LFR)

Am Gänsberg 2

D-75038 Oberderdingen


Tel.: 07045-96110

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