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05.07.2017 16:13 Alter: 142 Tag(e)
Von: T.Bernecker

„Bühne frei!“ für die Fünftklässler


Auch in diesem Jahr schnupperten unsere Fünftklässler Bühnenluft und präsentierten am Dienstag, 27.06.17 ihre Theaterstücke in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der LFR. Fast ein ganzes Schuljahr lief die Vorbereitung: wer spielt welche Rolle? Wie trage ich meinen Text vor? Wo auf der Bühne muss ich stehen oder hingehen? Und welche Requisiten brauche ich für die jeweilige Szene? Unterstützt wurden die Schüler bei der Probenarbeit durch Frau Bernecker, Frau Lüttringhaus, Herrn Breuning und Herrn Vogt.
Eröffnet wurde der Theaterabend durch die 5a, die „Voll daneben oder Prinz im Pech“ präsentierte. Schwungvoll und mit viel Zwischenapplaus führte das Stück durch die Welt der Märchen und begleitete den Prinzen (Fynn Wessel) auf der Suche nach seiner Prinzessin, die er wachküssen soll. Was eigentlich simpel klingt, entpuppt sich als vertrackte Sache: Schneewittchen beißt in die falsche Apfelhälfte (was die Zwerge umso mehr freut!), Dornröschen steht nur eine stumpfe Spindel zur Verfügung, Goldmarie will Dornröschen ihre Spindel nicht ausleihen – dafür aber ihr Herz dem Prinzen... Schließlich kommt es aber dank Frau Holle doch noch zum (märchenüblichen!) Happy End!
Weiter ging es mit der 5b mit „Der Schatz der Schule“. Zum 30. Geburtstag der LFR soll der Schulschatz mit Hilfe der Assistentin des großen Schulgeistes (Tina Rüdele) übergeben werden. Aber der Schatz ist verschwunden und nur ein Besuch bei den leicht schrulligen Knorxen im Schulkeller kann den Schülern weiterhelfen. Der Chef der Knorxe, Käptn Skarabäus (überzeugend: Anastasios Pappas) will den Ort des Schatzes allerdings nur preisgeben, wenn die Klasse sein Rätsel löst. Mit vereinten Kräften schafft es die Klasse letztlich und der Preis kann übergeben werden. Für die Erwachsenen unsichtbar („Die Truhe ist ja leer!“) stellt sich heraus: der wahre Schatz einer Schule sind ihre Schüler!
Den Abschluss bildete die 5c mit „Gänsehaut und Seitenstiche“. Manchmal ist im Theater echt der Wurm drin: Schauspieler verpassen ihre Einsätze, können ihre Texte nicht („Hatte keine Zeit zu üben! Zu viele Hausaufgaben!“) oder weigern sich, das zu tun, was die Rolle verlangt; Regisseure werden für unfähig gehalten und überhaupt das gesamte Theaterstück von den Schauspielern als „doof“ abgestempelt. Wenn das aber alles während der Aufführung passiert, ist die Not groß – man kann doch die Zuschauer nicht hängen lassen?! Kurzer Hand wird also der Inhalt der letzten Mathearbeit als Western und als romantische Liebesszene auf die Bühne gebracht. Wer hätte gedacht, dass so viele mathematische Ausdrücke in normale Gespräche vorkommen können? Kleine Kostprobe gefällig? Gespräch zwischen Mann und (schwangerer) Frau: „Du hast ganz schön aufgerundet!“ - „Ja, ich habe unseren Nenner erweitert!“
Zum Schluss gab es viel Applaus für die Akteure und trotz der großen Aufregung vor der Aufführung konnten die Schüler zufrieden und stolz nach einem vergnüglichen – wenn auch heißen! – Theaterabend nach Hause gehen.


 
 

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