< Eine tolle Erlebnisfahrt zum, am, auf und über dem Bodensee!
11.07.2018 07:48 Alter: 10 Tag(e)
Von: Geschrieben von Julius Tüx

Schullandheimaufenthalt der 6a und 6c im Donautal


Vom 13. bis zum 15. Juni waren wir, die Klassen 6c und 6a, in einer Piratenherberge namens „Jack Rattle“ in dem kleinen Dorf Thiergarten im schönen Donautal.
Am Morgen der Anreise warteten alle auf den Bus, bis er dann endlich kam. Der Busfahrer nahm uns freundlich, aber leicht gestresst die Taschen ab und verstaute sie im Laderaum. Im Bus angekommen, setzte sich jeder auf jeweils einen Platz und dann ging unsere Reise in die Piratenherberge Jack Rattle auch schon los! Schiff ahoi!
Nach einer dreistündigen Fahrt trotteten die ersten leicht müde aus dem Bus und holten ihre Taschen. Als alle ihre Taschen hatten und der Bus weggefahren war, kamen zwei Piraten, Lars und Alex, aus der Herberge und begrüßten uns. Sie sagten, wir sollen die Taschen im Piratenkeller ablegen. Sie erklärten uns auch, dass wir während des Aufenthalt spezielle Säckchen finden und verdienen könnten und diese auch in eine Belohnung umtauschen könnten. Man ist es ja in Hotels gewohnt, dass man nach dem Ankommen erstmal eincheckt und aufs Zimmer geht, doch nicht bei uns…
Bei uns ging es nach dem Taschenablegen direkt los, wir spielten auf einer Slackline und dann noch ein Teamspiel, bei dem man sich mit Schiffstrümmern einen Weg zum sichernden Ufer bahnen musste. Doch da gab es ein Problem: Bei beiden Spielen und beiden Klassen war dies Teamwork! Ich werde im Laufe unserer Geschichte noch einmal auf diesen Begriff „Teamwork“ zurückgreifen.
Nach den Spielen gingen wir alle auf die Zimmer und erkundeten diese. Sie hatten drei große stockbettartige Liegeflächen und noch eine vierte auf Fußbodenhöhe. Doch was habe ich im Zimmer noch nicht beschrieben? Richtig, die Badezimmer, sie hatten ein schönes steinernes Waschbecken eine Badewanne (konnte man auch als Dusche benutzen), aber da gab es eine Sache, die uns alle zum Staunen brachte, ein Plumpsklo?! Natürlich gab es eine Kloschüssel und auch eine Spülung, aber es war halt etwas Neues.
Nach dem Abendessen, bei dem es übrigens leckeres Steaks gab, gingen wir alle auf die Zimmer und spielten Spiele oder aßen Süßigkeiten und redeten dabei.
Am nächsten Morgen stand Kanufahren auf der Donau auf dem Plan, doch zuerst gab es ein leckeres Frühstück, bei welchem man sich im Nachhinein ein Lunch- Paket richten konnte. Kurz darauf warteten wir alle vor der Herberge, um später zum Kanuverleih zu laufen. Dort bekamen wir eine kurze Einweisung. Jeder bekam natürlich noch eine Schwimmweste und ein Stechpaddel. Darauf führten uns Lars und Alex zu einer Wiese, wo die Kanus standen und auch der Einstieg in die Donau war. Die erste Hälfte der Kanutour verlief gut, wonach wir auch eine Pause machten. Nach der Pause fuhren wir weiter, doch plötzlich gab es eine starke Strömung die fast jedes Boot eines nach dem anderen hineinzog. Als mein Boot ankam, stand einer meiner Klassenkameraden auf einer kleinen Insel und wir selbst wurden rückwärts in die Strömung hineingezogen, wir schafften es durch, doch zwei Boote kenterten. Mir wurde berichtet, dass ein Boot in einen von Bibern gefällten Baum fuhr und das Kanu abends mithilfe einer Kettensäge geborgen werden musste, da auch die Guides dieses nicht mit bloßen Händen befreien konnten. Die Gekenterten mussten zum Teil völlig durchnässt zurück in die Herberge gebracht werden. Die Boote, die durchgekommen waren, fingen an, sich Sorgen zu machen und bei einem Mädchenboot der 6a flossen sogar Tränen. Ich habe ja vorhin irgendetwas von Teamwork gefaselt und jetzt greife ich auf diesen Begriff Teamwork zurück, denn Mädchen der 6a sammelten Gegenstände der gekenterten Kanus auf und das weinende 6a Mädchenboot wurde von meinen Klassenkameraden Philipp, Sebastian und Marlon gestärkt und getröstet und das nenne ich Teamwork, nämlich sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen und das ist es, was unser Landschulheim krönte, nämlich das 6a und 6c zu einem Team wurden!


 
 

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