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07.01.2014 10:40 Alter: 4 Jahr(e)
Kategorie: Auslandsjahr
Von: Adrian Pelz (Klasse 10c)

1 Jahr im Ausland: Adrian in den USA


Erster Bericht meines Auslandsjahres in den USA

Dies ist mein erster Bericht aus den USA. Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass dieser Bericht so spät kommt. Eigentlich hätte ich in dieser Zeit schon drei Berichte schreiben sollen, aber ich habe zum zweiten Mal meine Gastfamilie gewechselt und es war sehr viel Kommunikation mit meiner Organisation AFS nötig. Nicht nur das. Es ist auch nicht ganz einfach, sich dreimal an neue Umgebungen und Schulen zu gewöhnen.
Nun bin ich aber endlich in einer sehr freundlichen Gastfamilie, in der ich mich sehr wohl fühle. Die Schule ist auch richtig gut, aber dazu später mehr.
Ich werde jetzt erst mal ein bisschen auf meine Umgebung eingehen. Ich wohne in Austin, der Hauptstadt von Texas. Austin ist eine sehr große Stadt. Ich mag diese Stadt sehr, denn es gibt viele Dinge zu sehen und zu erleben. Bevor ich in Austin gewohnt habe, habe ich zuerst in Manor gelebt. Manor ist ein kleiner Vorort von Austin. Dann wechselte ich zu einer Familie nach Lockhart, das liegt ungefähr eine halbe Autostunde südlich von Austin. Lockhart ist sehr berühmt für texanisches BBQ. Und es hat wirklich sehr gut geschmeckt. Ich mag die BBQ-Kartoffeln (Kartoffeln mit Käse überbacken) und das texanische Steak dort am liebsten. Lockhart ist eine alte Cowboy-Stadt und es ist sehr cool, wenn man mit Cowboy-Stiefeln und Cowboy-Hut in die Schule kommt. Ich habe wirklich sehr viele Mitschüler getroffen, die genau so in den Unterricht gekommen sind.
Nun bin ich in der großen Stadt Austin. Und ich gehe auch auf eine der größten Schulen der USA. Der Name der Schule ist James Bowie Highschool. Benannt nach dem Erfinder des Bowie-Messers. Obwohl die Schule mit 3800 Schülern extrem groß ist, fühle ich mich hier sehr wohl.
Nach gerade mal zwei Tagen an dieser neuen Schule waren die Thanksgiving-Ferien. Thanksgiving ist ein Feiertag hier in den USA an dem die ganze Familie zusammen Truthahn und andere Leckereien isst. Deshalb sind auch die Eltern meines Gastvaters aus dem Staat Georgia zu Besuch gekommen. Es war ein schönes Beisammensein und ich bin stolz und dankbar, Teil dieser Familie sein zu dürfen.
Bald ist ja auch schon das nächste große Fest: Weihnachten. Und deshalb wünsche ich allen schon mal merry christmas!
Ich werde mit meiner Gastfamile über Weihnachten nach Georgia fahren und die Eltern meines Gastvaters an der Atlantikküste besuchen. Es sind über 1500 km und wir werden 16 Stunden mit dem Auto unterwegs sein.
Soweit der erste Bericht von mir.
Ich möchte nun noch der Firma Blanco für das Stipendium danken und Herrn Svoboda, der mich auf die Organisation AFS aufmerksam gemacht hat.

Viele Grüße aus Texas, USA
Adrian Pelz
Im Dezember 2013


 
 

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