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Marina Mikschl (Abschluss 2005) aus Sulzfeld
Mittwoch, 26-11-08 22:14

Hey ihr!
War heut mal seit langem wieder auf eurem Weihnachtsmarkt!
Und das hat viele Erinnerungen erweckt....!!!
Mein Abschluss war 2005, danach gings weiter mit dem 1 jährigen sozialen, dualen Berufskolleg in Teilzeit, in dem ich mein Praktikum im Bruchsaler Krankenhaus gemacht hatte...
Dies war auch die Vorraussetzung dafür, dass man die Fachhochschulreife innerhalb von einem Jahr machen kann. Wer das auch machen will sollte aber auf was gefasst sein... Ist nicht gerade leicht den Stoff von 2 Jahren innerhalb von einem zu lernen!!!!
Joahr... Dann kam noch einmal ein Praktikum und seit April diesen Jahres habe ich endlich die Ausbildung zu meinem Wunschberuf- als Gesundheits- und Krankenpflegerin (besser bekannt als Krankenschwester :) ) angefangen!

Aber wenn ich überleg... Die Zeit an der LFR war immer noch die BESTE!!!

Genießt eure Zeit!!!

 

Pascal Haggenmüller (Abschluss 2005) aus Oberderdingen
Mittwoch, 26-11-08 22:05

Was machst Du so?
Gerade noch Zivi und dann nächstes Jahr Student in Freiburg oder in Mannheim...
Englisch, Geschichte und Politik auf Lehramt Gymnasium...( Herr S., wissen Sie noch wie schlecht ich in Englisch war? :-D). Nach meinem 8, 9 oder 10 Stunden Tag beschäftigte ich mich noch mit der sooo unbeliebten Politik, um die Welt doch ein bisschen jeden Tag zu verbessern...
Welchen Beruf lernst Du/übst Du aus?
Nach der Realschule bin ich dann auf die Friedrich-List-Schule (WG) nach Karlsruhe gegangen, um dort mein Abi zu machen, was geklappt hat. Was nicht geklappt hat, war meine Ausmusterung, und deshalb bin ich im Moment Zivi in Karlsruhe-Rüppurr. Fahre kranke, mobilitätseingeschränkte und hilfsbedürftige Menschen durchs Krankenhaus, höre, was sie auf der Seele haben und schieb’ sie, je nach dem im Bett oder Rollstuhl, zu ihren Untersuchungen und später natürlich wenn sie nett sind auch wieder auf ihr Zimmer ;-). Zivi ist schon irgendwie toll, man wird zwar relativ schlecht bezahlt, bekommt dafür aber eine Menge an Gutscheinen oder Essensmarken oder Sachgegenständen oder eine kostenlose Wohnung und selbstverständlich hört man auch viele (VIELE!) Geschichten der Patienten, die ihre kleinen oder größeren Sorgen dir klagen und einfach nur glücklich sind, weil ihnen jemand zuhört.
Mindestens genauso gut sind die Kollegen! Arbeite in einem Team von circa sieben Zivis (mal mehr mal weniger, je nach dem wer gerade blau macht), mit denen man viel unternimmt, viel Unsinn treibt (,wenn am Nachmittag die Patienten essen)auch sehr ernsthafte Gespräche über Gott und die Welt führt oder einfach nach Süßigkeiten in den Stationen sucht.

Hat die LFR Dich vorbereiten können, auf das, was Du jetzt machst?
Mh...eigentlich nicht, bzw. noch nicht! Als Zivi bekommt man meistens (eine Krankenhausmitarbeiterin formulierte es so schön:) „Gehirn-ausschalt-Jobs“. Viel Denkarbeit muss man nicht leisten, was die Tätigkeit einerseits kurzzeitig sehr angenehm macht, weil sie sich locker flockig aus dem Ärmel schütteln lässt, jedoch nach Monaten einfach zu eintönig machen würde, wenn man sich sonst keine „Gehirnnahrung“ besorgt.
Für mein Studium hab ich glaub ich aber viel auf der LFR gelernt. Hier begann ich Englisch zu lernen (mehr oder minder erfolgreich) und hier kamen die besten Fächer der Welt Geschichte und Politik auf den Lehrplan. Hier wurde mein Interesse für die Fächer geweckt und kein Lehrer hat es geschafft, mir dieses Interesse zu nehmen.
Durch den Unterricht von Herrn Beißwenger in Gemeinschaftskunde war ich wirklich perfekt für die Oberstufe und für Uniaufnahmeprüfung vorbereitet. Auch wenn’s für die Mehrzahl absolut langweilig war, traf er bei Interessierten genau den Nerv. So aktuell und zeitnah hab ich kaum einen Unterricht erlebt.
Bei Geschichte war es da schon schwieriger. Da unser Unterricht eines ehemaligen Unterrichtenden nur aus Gruppenarbeit und „Plakate malen“ bestand, waren wir später überhaupt nicht auf den Frontalunterricht vorbereitet und hatten massive Lücken in sämtlichen Epochen, bis auf jene, die wir als Gruppe behandelt hatten.

Was wäre interessant für unsere jetzigen Schülerinnen und Schüler?
Es geht wohl im ganzen Leben so: „Die nächste Prüfung ist immer die schwerste!“. Wenn ich heute daran denke, die viel Angst ich vor der Realschulprüfung hatte, wie große Panik ich davor hatte auf keiner Schule angenommen zu werden, wie verzweifelt ich vor der Abiprüfung war und schließlich die Furcht nach der Schule mit leeren Händen da zu stehen, dann kann ich heute nur darüber lachen :-D. Im Rückblick werdet ihr erkennen, dass ihr euch immer weiter steigern werdet und an diese „läppische Abschlussprüfung“ irgendwann mit den Worten erinnern werdet „Boa war das einfach und gechillt“

Welche Verbesserungsvorschläge hast Du?
Schwierig, schwierig... Ich weiß ja nicht, was schon alles passiert ist in den letzten drei Jahren passiert ist, aber ich denke, dass die Schüler, gerade in den höheren Klassen mehr Selbstbestimmung zugestanden wird. Warum müssen alle bis 7.25 Uhr auf der Treppe sitzen und warten bis endlich ins Zimmer dürfen? Warum dürfen sie nicht in der großen Pause im Zimmer bleiben?
Was die Fächer angeht oder den Unterricht oder die Unterrichtsgestaltung, da liegt das Problem ja in Stuttgart und viel weniger an der Schule, denn was will man da machen? Die Lehrer müssen schauen, dass die Schüler die Prüfungsaufgaben richtig beantworten, ob die Fragen sinnvoll sind oder nicht, entscheidet ja nicht der Lehrer vor Ort.

Würdest Du Deinen Beruf unseren 9./10. Klässlern an der LFR vorstellen?
Klar, wieso nicht? Zivi werden sicher viele machen müssen und ist mit Sicherheit ist soziales Engagement die bessere Alternative zur Bundeswehr!

So, viele Grüße an den, der sich das durchgelesen hat^^

Pascal

 

Isabel Wohlsecker (Abschluss 2005) aus Oberderdingen
Mittwoch, 26-11-08 22:02

Hallo meine Lieben,
zuerst muss ich bemerken, dass der Weihnachtsmarkt an der LFR immer sehr schön ist. Obwohl ich heute erst zum Ende kommen konnte, hatte ich die Möglichkeit, eine gute Stunde in alten und schönen Erinnerungen zu schwelgen!
Aber nun zum Wesentlichen:
Mein Abschlussjahr war 2005. Kann mich gut an meine Zeit an der LFR erinnern, weil es einfach eine wunderbare Zeit war. Momentan bin ich im vierten und somit letzten Ausbildungsjahr als Erzieherin tätig. Die LFR ermöglichte mir einen unbeschwerten Übergang von der Realschule zur Berufsschule / Ausbildung. Sogar durch die LFR bin ich auf diesem Beruf gestoßen. Natürlich fragen sich alle Schüler in der 9. bzw. 10. Klasse, was man nach der Schule machen möchte. Und ich kann euch nur raten, nutzt’ diese Zeit, in der Schule, die ihr zur Verfügung habt, um auszuprobieren, was euch Spaß macht. Das ist das wichtigste. Ich kann nun sagen, ich habe meinen Beruf gefunden. Nach der Realschule bin ich auf die Käthe- Kollwitz- Schule in Bruchsal gegangen, um, wie gesagt, die Ausbildung als Erzieherin zu beginnen. Das Vorpraktikum, das das Ziel verfolgt, sich mit diesem Beruf zu identifizieren, kann einem individuell helfen, um sich wirklich sicher zu werden, ob man diesen Beruf erlernen möchte. Der anschließende Unterkurs und Oberkurs sind fester Bestandteil der Ausbildung, sowie das Anerkennungsjahr, das man nur in der Institution absolviert.
Dieser Beruf passt zu 100 % für mich, da ich die Arbeit mit Kindern liebe.
Da jedoch die Käthe- Kollwitz- Schule in der Ausbildung einen gleichzeitigen Kurs der Fachhochschulreife anbietet, hab ich diesen in Anspruch genommen, um meinen Horizont zu erweitern, sodass ich mehr Chancen habe, mich weiterzubilden.
Die LFR hat mich insoweit zum Beruf der Erzieherin gebracht, da im Wahlfach MuM viel mit dem Kindergarten zusammengearbeitet wurde. Durch zusätzliche Praktika in Kindergärten konnte ich mir meine bisherigen Kenntnisse über den Beruf erweitern und somit feststellen, dass ich ihn erlernen möchte. Im Laufe der Ausbildung habe ich zudem bemerkt, dass ich, im Gegensatz zu meinen Mitschülern, viele Kenntnisse in Mathe, Deutsch und Englisch aufweisen konnte, um somit meine Fachhochschulreife mit wenigen Problemen zu meistern.
Interessant für euch dürfte auch sein, dass man in den ersten 3 Jahren der Ausbildung keinen Cent verdient. Erst im Anerkennungsjahr wird man für das, was man leisten muss (und das ich wirklich nicht zu unterschätzen!!!!) vergütet.
Und zu der Frage „Würdest Du Deinen Beruf unseren 9./10. Klässlern an der LFR vorstellen?“ kann ich nur sagen, dass ich gerne bereit dazu wäre, meinen Beruf weiterzuempfehlen, bzw. vorzustellen. Jedoch sei gesagt, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, und dieses Sprichwort definiert diese Ausbildung!

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass die ganzen Jahre an der LFR zwar nicht immer einfach, aber eine wunderbare Zeit waren, an die ich mich gerne zurückerinnere.
Nutzt diese Chance, die euch hier gegeben wird, um für euer späteres Leben etwas zu tun.

In diesem Sinne:
Viel Erfolg, viel Spaß und genießt die Zeit an der LFR!

Liebe Grüße,
Isabel

 

Ina Purr (Abschluss 2008) aus Flehingen
Montag, 24-11-08 20:48

Hi
Ich bin im Moment auf dem Technischen Gymnasium in Bretten (Profil Technik und Management) und habe vor nach dem Abitur zu studieren, was, das weiß ich noch nicht.
Mir gefällt es dort wirklich sehr und ich bin froh, dass ich dort hin gegangen bin.
Ich vermisse aber die LFR sehr, denn eines muss ich euch sagen, so schön wie es auf der LFR war, wird es nie mehr. Genießt einfach eure Zeit an der LFR!

Viele Liebe Grüße

Besonders an meine ehemaligen Lehrer

 

Isabel Speck (Abschluss 2007) aus Sternenfels
Samstag, 22-11-08 00:44

Hey =)

Also mein Abgangsjahr an der LFR war 2007 ;-) Danach habe ich das Berufskolleg in Bretten besucht, was mir sehr bei meiner Berufswahl geholfen hat! Habe dann nach einem 8-wöchigen Praktikum im September meine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau bei der Firma ABENA begonnen und gehe jetzt auf die HLA in Bruchsal. Also immer einen guten Eindruck in eurem Praktikumsbetrieb hinterlassen, dann bekommt man dadurch sogar manchmal einen Ausbildungsplatz =)
Mir gefällt es an der HLA super, aber die Zeit an der LFR war immer noch die beste ;-) Also genießt die Zeit noch ... Das richtige lernen kommt erst noch! =D

Viele liebe Grüße
Isabel

 
 

Wir freuen uns über deinen Eintrag 

Bist Du ein ehemaliger Schüler/eine ehemalige Schülerin, der/die bei uns den Abschluss gemacht hat? Dann würden wir uns freuen, wenn Du von Deinen Erfahrungen hier kurz berichten würdest. Z.B.:

  • Dein Abgangsjahr an der LFR?
  • Was machst Du so?
  • Welchen Beruf lernst Du/übst Du aus?
  • Hat die LFR Dich vorbereiten können, auf das, was Du jetzt machst?
  • Was wäre interessant für unsere jetzigen Schülerinnen und Schüler?
  • Welche Verbesserungsvorschläge hast Du?
  • Würdest Du Deinen Beruf unseren 9./10. Klässlern an der LFR vorstellen?
  • Wie denkst Du über Deine Schulzeit an der LFR?

Über Deinen Eintrag freuen wir uns.

 
 
 
 
 
 

Kontakt

Leopold-Feigenbutz-Realschule (LFR)

Am Gänsberg 2

D-75038 Oberderdingen


Tel.: 07045-96110

Fax: 07045-961199

Mail: schule 'at' lfr.de

 

 

 
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